willkommen im zeitalter des verkaufens

ob du sachbearbeiter im einkauf, finanzleiter oder präsident der vereinigten staaten bist – um etwas zu erreichen, müssen sie alle in erster linie etwas „verkaufen“.

nicht erst seit der aktuellen finanzkrise. die suppe dampft.  ich bin überzeugt gerade jetzt, wird sich die einstellung zum vertrieb verändern, jetzt beginnt das zeitalter des verkaufens!

nachfolgend einige „ausprägungen“ dieses neuen zeitalters:

quelle: Talent, Tom Peters 

Tags:
, , , ,

Abgelegt in:
Seller Branding, Vertrieb

4 Kommentare zu willkommen im zeitalter des verkaufens

  1. Harald Weber sagt:

    Schön, schön, schön. Und nu?
    In dem sich irgend ein Denke – gut, Herr Peters ist nicht irgendwer – sich in ein Kämmerlein hinsetzt und laut denkt, wird die Welt auch nicht besser.

    Wie sieht die Umsetzung aus?
    Was heißt das konkret für Unternehmen, die über lange Jahre erfolgreich waren und für die eigentlich eine Revolution anstehen würde?

    Frei nach dem neuen deutschen Vordenker – Sie wissen schon wer – „Plattmachen statt sanieren“ oder wie?

    Wer geht denn wirklich mal an die Strukturen im Vertrieb und stellt diese in Frage?
    Wer traut sich, an dem „Bewährten“ rechtzeitig zu rütteln?
    Die letzten beiden Jahre waren für viele Unternehmen ja nicht schlecht, für einige sogar brilliant. Doch wer davon denkt wirklich an Veränderung?

    Ich freue mich auf Rückmeldungen.

  2. Helmut Casagrande sagt:

    Gut gebrüllt Löwe, Frohes Neues Jahr.
    Tatsächlich wird auf den Verkauf einfach der Druck steigen, gerade in Krisenzeiten werden Hierarchien einzementiert, der Chef sagt wo’s lang geht (jetzt erst recht); Der Verkauf hat es umzusetzen „Gas zu geben“ und die Kollegen „am anderen Ende des Flurs“ werden sich hüten sich Ihre Finger zu verbrennen. Scheuklappen auf und nur ja nicht mit Verantwortung übernehmen.
    Das ist das Los des Vertriebs: Mitarbeiter werden sich wohl nur engargieren, wenn sowieso alles gut läuft, oder? Zu pessimistisch?

  3. admin sagt:

    Ich bin mir sicher, es geht beim „Zeitalter des Verkaufens“ in erster Linie darum, das „Verständnis“ für den Vertrieb bei allen (damit meine ich wirklich alle, auch den Portier, die Putzfrau oder den Finanzleiter) zu wecken.
    Auch „Nichtverkäufer“ sind Verkäufer des Unternehmens (immer und überall) und sollten diese Erkenntnis aus Überzeugung auch leben!
    Der Fisch stinkt aber bekanntlich beim Kopf, wenn der Geschäftsführer und die Führungskräfte, das aber nicht vorleben, wird es natürlich schwierig. Die Wirtschaftskrise hilft in diesem Punkt. Denn viele Unternehmen, denen es in der Vergangenheit sehr gut gegangen ist, werden durch die Wirtschaftskrise gezwungen, (gerade in Bezug auf den eigenen Stellenwert des Vertriebes) umzudenken.

    Ich glaube, wenn die Mitarbeiter im „Zeitalter des Verkaufens“ einen (den) Sinn erkennen (und der ihnen auch dementsprechend erklärt und vorgelebt wird), dann werden sie sich auch engagieren.

  4. hmmm es wäre schön wenn sich die Ausprägungen des neuen Zeitalters auch in Taten manifestieren würden … leider ist in vielen Unternehmen gerade Gegenteiliges im Gange … Managere/Vertriebsleiter, die keine Ahnung mehr haben was am Markt vorgeht – deren vornehmliches Ziel es ist, die von oben verordneten Umsatzzuwächse an ihre Mitarbeiter weiterzugeben – ständig steigende Quoten (weil Wachstum eben sein muss) – gepaart mit einem engmaschigen Reportingnetz, so dass den „Oberen“ ja nichts entgeht – und sie in ihren stillen Kämmerleins jede Wohe neue Strategien ausgeben können (wobei sich hier die Katze in den Schwanz beißt, da Strategie ja eigentlich was langfristiges sein sollte…)

    Die eigentlichen Grundwerte im Verkauf bleiben dabei oft auf der Strecke…

    lg hr.Bert
    http:www.herbertlohner.at/emotions.php

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.