Aktuelle Studie zur Vergütung im Vertrieb

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Die Personalmanagement-Beratungsfirma Hewitt Associates präsentiert ihre neueste Studie zur Vergütung im Vertrieb, unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen der momentanen Wirtschaftskrise.

Wir haben versucht, die wichtigsten Punkte zusammenzufassen:

  1. 41 Prozent der Unternehmen in Europa halten die derzeitigen Vergütungsansätze im Vertrieb nicht mehr für wirkungsvoll, ergab die aktuelle Studie „European Sales Compensation Survey“, zu der 138 Unternehmen aus 20 verschiedenen Branchen in 15 Ländern Europas befragt wurden. Trotz dieser hohen Unzufriedenheit haben lediglich 30 Prozent der Firmen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres Veränderungen an ihren Vergütungssystemen vorgenommen.
  2. 70 Prozent der Unternehmen bemessen den Erfolg eines Vertriebsmitarbeiters an Hand der erzielten Erträge, 52 Prozent nutzen den Parameter Umsatz und 48 Prozent die Marge. 23 Prozent leiten den Vertriebserfolg aus der Kundenzufriedenheit ab.
  3. Drei Erfolgskriterien sind besonders wichtig: Das Vertriebsergebnis des Vorjahres wurde von 29 Prozent der befragten Unternehmen genannt, gefolgt von der Ausschöpfung des Marktpotentials (23 Prozent) und der historischen Vertriebsergebnisentwicklung (17 Prozent).
  4. Langfristige Vergütungsanreize werden verstärkt eingesetzt. 41 Prozent der befragten Unternehmen nutzen dieses Instrument, um Spitzenkräfte im Unternehmen zu halten. Dagegen haben nur sehr wenige Firmen mit der Einführung von zusätzlichen kurzfristigen Leistungsanreizen auf die Krise reagiert (knapp 8 %).
Quelle: Vergütungsstudie Hewitt Associates

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