Das „offene“ Unternehmen – als Modell der Zukunft

verschieden

Axel Gloger hat auf seinem Blog über_morgen ein interessantes Modell vorgestellt. Das Modell des offenen Unternehmens mit all seinen (möglichen) Erfolgsfaktoren.

In solchen Unternehmen wird das Wissen und die Weisheit der VIELEN in der Unternehmenspraxis genutzt. Nun, was ist genau damit gemeint:

  1. Offenheit. Das Unternehmen ist eine Organisation, deren Außenmauern sehr durchlässig sind. Externe Ideen und Wissenskapital wird hineingelassen – und die Firma profitiert davon.
  2. Wissensteilung. Geheimniskrämerei ist out. Jeder Außenstehende (Kontakt) wird in den betrieblichen Info-Fluss mit einbezogen. Es gibt kaum noch Unterschiede zwischen angestellten und „freien“ Mitarbeitern. WISSEN wir geteilt!
  3. Verlängerte geistige Werkbank. Arbeit wird außerhalb der Organisation erledigt, weil draußen das Angebot an geeigneten Partnern viel größer ist, als intern.
  4. Peering statt Hierarchie. Die Verhaltensweise lautet: Schaffe Werte mit Leuten, die du gerade erreichen kannst. Durch gleichrangigen Datenaustausch erfolgreich sein. Ein paar Mails an die richtigen Experten und schon steht die horizontale Zusammenarbeit ohne Chef. Diese Zusammenarbeit ist deshalb erfolgreich, weil sie die Kräfte der Selbstorganisation nutzt.
  5. Der Kunde als Produzent. Die Grenzen zwischen Hersteller auf der einen und Konsumenten auf der anderen Seite verwischen. Beispiele aus der Praxis zeigen wie Nutzen auch Autoren sind (Wikipedia) oder Anbieter gleich Nachfrager (ebay).

Eines ist bei diesen „offenen“ Unternehmen aber klar. Auf die Verantwortlichen in der jeweiligen Firma warten dabei im täglichen „Vorleben“  große Herausforderungen. Denn die Unternehmenskultur in solchen Firmen muss eine völlig andere sein, als sie in den meisten Organisationen derzeit vorherrscht.

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Begeisterungsmarketing, Employer Branding, Führungskompetenz, Internal Branding, Kommunikation, Mitarbeiterführung, Nachhaltigkeit, Unternehmensberatung, VertriebsVorDenker, Zukunft

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