Ford „riskiert“ neue Wege im WEB 2.0

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Ford setzt mit der Markteinführung des neuen Ford Fiesta in den USA vollständig auf die Möglichkeiten des Web 2.0.

Im Gegensatz zu anderen Autoherstellern, ging Ford nicht den üblichen Weg mit der Durchführung von aufwendigen Roadshows und Messevorstellungen.

Im Sommer 2009 bekamen 100 „Freiwillige“ für sechs Monate einen neuen Ford Fiesta, der erst ab 2010 in Amerika erhältlich ist. Aus über 4.000 Bewerbungen wurden diese 100 Testfahrer ausgewählt.

Einzige Bedingung: Alle Testfahrer mussten während dieser Zeit auf Facebook und Twitter über ihre Erfahrungen berichten. Offen und ehrlich!  Ford nahm keinen Einfluss auf die Meinungsäußerungen im Netz. Die riskante Kampagne zahlte sich aus: 58 % aller amerikanischen Konsumenten kennen inzwischen den dort bislang unbekannten Fiesta schon vor dem Verkaufsstart. Selbst Ford-Modelle, die schon viele Jahre auf dem Markt sind, kommen nicht auf einen solchen Bekanntheitsgrad!

Wer in den sozialen Medien Erfolg haben will, muss sich von Kontrolle verabschieden. Ford hat das verstanden (riskiert) – und wurde dafür belohnt.

Ford beansprucht nach Aussage von Paul Thomas, Vice President Marketing Europe und Social Media Chef Scott Monty, die Führungsrolle im Bereich Social Media. Ein guter Anfang wurde mit dieser Kampagne bereits gemacht.

via Trendletter

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