Der „Sound“ als Marken-Wiedererkennungsfaktor

Martin Lindstrom, der Marketing-Guru aus den USA, hat in einem kürzlich getätigten Interview auf TIME.com auf die Wirkung von Klängen und Tönen in der Werbung Bezug genommen. Viele Unternehmen verwenden in Ihren Werbebotschaften Jingles, Melodien, Songs oder andere Klänge.

Laut Lindstrom punkten diese Unternehmen beim Kunden damit aber nur sehr selten.

In einem systematischen Neuromarketing-Experiment ermittelte Lindstrom auf welche Klänge Menschen hingegen besonders positiv reagieren. Blabbernde Babys entpuppten sich als klare Favoriten, gefolgt von vibrierenden Handys, Geld-spuckende Geldautomaten, brutzelnden Steaks und knallende Korken. Das Interessante bei all diesen Sounds: Sie entstehen nicht im Werbestudio und müssen nicht lange erklärt werden. Verbraucher erkennen sie intuitiv und bringen sie automatisch mit Gefühlen, wie Glück, Hunger, Durst und freudige Erwartung in Verbindung.

Bin gespannt, wann die ersten großen Marken auf solche Basissounds umsteigen bzw. diese für ihre Markenerkennung verwenden.

via Schwerdt Blog

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