Portrait eines Spitzenverkäufers

Foto-Quelle: Airbus Blog

John Leahy, ein Spitzenverkäufer der bis jetzt über 9.000 Flugzeuge verkauft hat.

Unter Leistungsdruck setzt sich John Leahy, der Top-Verkaufschef von AIRBUS und seine Mitarbeiter schon im Wartezimmer seines Büros. Ein Flachbildschirm an der Wand gibt Auskunft über die aktuelle Marktlage: Bestellungen und Auslieferungen zum Monatsende, Marktanteile, Auftragsbestände, etc. – alles im Vergleich zum amerikanischen Erzrivalen Boeing natürlich. Die bunten Grafiken beschreiben die Lebensaufgabe und das Ziel von Leahy und seinen 500 Mitarbeitern: den Gegenspieler BOEING aus den Vereinigten Staaten zu übertrumpfen.

Mit 61 Jahren kann der Amerikaner John Leahy behaupten, dass ihm das gelungen ist. Sein Mitbewerber ist heute nur mehr die Nummer zwei hinter Airbus. Der europäische Flugzeughersteller ist vom Herausforderer zum Weltmarktführer aufgestiegen. Leahy hat daran einen wesentlichen Anteil. Keiner in der Branche hat jemals so viele Flugzeuge verkauft wie er – ca. 9000 Stück. Die von Leahy verkauften Flugzeuge erreichen zu heutigen Listenpreisen den unvorstellbaren Wert von einer Billion (1000 Milliarden) Dollar. Ein großer Teil ist aber noch gar nicht gebaut. Er ist ein unumstrittener Spitzen-Verkäufer und der Star in der Branche.

Natürlich kann auch ein sehr guter Verkäufer nur erfolgreich sein, wenn er gute Waren im Angebot hat. Der Erfolg Leahys ist daher auch der Erfolg von Airbus, seinem Arbeitgeber. Doch ohne ein Gespür für die Bedürfnisse der Kunden kommt kein Unternehmen aus. Und Leahy ist Auge und Ohr von Airbus in der Welt der Luftfahrt, und was er erzählt, hat Gewicht.

John Leahy und Airbus stellen das Dreamteam im Verkauf dar und zeigen, ein erfolgreiches Unternehmen braucht erfolgreiche Verkäufer und ein erfolgreicher Verkäufer braucht das Umfeld, sprich das nötige Unternehmen, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

Quelle: Frankfurter Allgemeine

Tags:
, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Abgelegt in:
Aus dem Leben, Kommunikation, Kundenbeziehung, Marken, Verkäufer, Verkäuferentwicklung, Vertrieb

Ein Kommentar zu Portrait eines Spitzenverkäufers

  1. Wahnsinn, wenn man sich die Summe von 1 Billion mal inkl. aller Nullen an die Wand schreibt und dann versucht dies in „fassbare“ Einheiten wie Autos, Häuser, etc. „umzurechnen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.