Es ist gut, jemanden zu kennen, der einen auch kennt!

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Persönliche Empfehlungen werden bei der Karriereplanung wichtiger. Man kann aber auch selbst etwas dafür tun, empfohlen zu werden. Worauf man achten muss und warum nicht jede Empfehlung zu empfehlen ist – eine kurze Anleitung:

Wie können Bewerber ihren Bekanntenkreis für die Karriere nutzen? Von einem Freund, der bei einem renommierten Unternehmen beschäftigt ist, zufällig zu erfahren, dass dort demnächst eine passende Position frei wird, ist schon mal ein ganz guter Anfang. Dann sind die Bewerbungsunterlagen zumindest zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Noch viel wichtiger allerdings ist die persönliche Empfehlung.

Der Schlüssel dazu ist Empfehlungsmarketing (so wie es auch viele Unternehmen betreiben).

Empfohlen wird aber nur, wer selbst etwas dafür tut. Jede Empfehlung beginnt mit dem Geben. Selbst in Vorleistung zu gehen, erhöht natürlich die Chancen, später selbst Unterstützung zu bekommen.
Die Menschen, die man gut kennt und mit denen man vertraut ist, kennen ihrerseits wieder anderen Menschen, zu denen man auf diese Weise Zugang hat. Daraus entsteht im Laufe der Zeit ein Netzwerk, das vom Studium an gezielt aufgebaut und gepflegt werden soll.

Wer sein persönliches Netzwerk zur Jobsuche nutzen möchte, braucht zunächst aber einmal eine gute Kontaktliste. XING, LinkedIn oder auch Facebook (so wie unser MENSCHEN IM VERTRIEB NETZWERK AUF FACEBOOK) sind gute professionelle Hilfen zum Aufbau dieses persönlichen Netzwerks.

Im Hinblick auf seinen Jobwunsch muss man natürlich wissen was man will. Welche Position soll es genau sein? Im Vertrieb oder doch lieber in der Verwaltung?  Mit Personalverantwortung oder ohne? An welchem Ort? Wer diese Fragen für sich beantwortet hat, kann den nächsten Schritt machen und seine Kontaktliste eingrenzen. Zielgruppenfokus nennt man das im Vertrieb.

Dann geht es darum das Netzwerk zu nutzen und die passenden Kontakte aktiv in die Suche mit einzubeziehen.

So wichtig persönliche Empfehlungen für Bewerber sind – wer von Freunden gebeten wird, sich für sie einzusetzen, sollte sich das gut überlegen. Denn wer sich bei seinem Vorgesetzten für einen Kandidaten verwendet, übernimmt für seine Empfehlung auch Verantwortung.

Ist der Chef mit dem Neuen nicht zufrieden, fällt das auf den Referenzgeber zurück. Bei Empfehlungen unter Freunden kann man sich viel kaputt machen, sowohl in der Freundschaft als auch im Job.

Empfehlungsmarketing ist also nicht nur für Unternehmen etwas, sondern auch für die eigene Jobsuche.

Quelle: Die Welt (Ekaterina Arlt, Inhaberin einer Empfehlungsmarketing Akademie in Düsseldorf)

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