Wissen Sie was Sie wollen?

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Manche wissen schon als Kind ganz genau, was sie später einmal beruflich tun werden. Andere wissen es mit 50 noch immer nicht. Sind in irgendeinem Beruf, oft auch als Verkäufer tätig, aber damit sind sie nicht wirklich zufrieden.

Warum ist das für manche Menschen so schwierig?

Roland Kopp-Wichmann beschreibt in seinem äußerst interessanten „Der Persönlichkeits-BLOG„, „warum viele Menschen nicht wissen was sie wollen?“.

Seiner Ansicht nach hat es damit zu tun, wie wir mit unseren Wünschen und Gefühlen umgehen. Denn den passenden Beruf – die Berufswahl, den passenden Partner, das passende Leben kann man nicht mit dem Verstand finden. Auf der Pro-Contra-Liste der Argumente ist die Bilanz meistens ausgeglichen. Vieles spricht dafür. Und genauso vieles spricht aber auch dagegen.

Menschen, die nicht wissen, was sie wollen, haben meistens zwei entscheidende Barrieren:

1. Sie wollen es allen anderen recht machen und
2. Sie wollen vorher wissen, ob ihre Entscheidung richtig ist.

Mit beiden Strategien scheitert man aber regelmäßig. Denn irgendjemand hat immer Bedenken, ist beleidigt oder findet es falsch, was man vorhat. Und die absolut richtigen Entscheidungen gibt es einfach nicht. Also zumindest im Moment des Entscheidens nicht. Nachher schon, aber da ist die Entscheidung ja schon gefallen.

ZIEL: Man muss etwas entscheiden angesichts der Möglichkeit, dass man auch daneben liegen kann. Für Sicherheitsdenker ist das natürlich der reinste Horror. Und deshalb entscheiden sie lieber – nicht.

BEI ENTSCHEIDUNGEN HILFT MEISTENS EIN STARKER WUNSCH.

Also die Liebe oder Leidenschaft zu einer Person oder zu einer Tätigkeit z. B. So findet man ja auch normalerweise seinen Partner. Dreieinhalb Milliarden Optionen weltweit aber nur ein begrenztes Leben. Mit Pro-Contra-Listen kommt man da nicht weit. Man entscheidet sich, weil es einen zu jemanden hinzieht. Die Emotion bestimmt die Entscheidung, nicht die Ratio.

So sollte man auch seinen Beruf finden, indem man seiner Leidenschaft folgt. Viele Künstler haben das getan. Sind Schauspieler am kleinen Theater, gering bezahlt und wissen nicht, ob und wo sie überleben können. Und doch entschädigt sie der Spaß an der Tätigkeit für vieles.

Menschen, die nicht zu wissen scheinen, was sie im Leben wollen, haben sich oft das Wünschen abgewöhnt.

Natürlich nicht freiwillig. Sondern meist durch Umstände in der Kindheit, wo man brav sein musste, weil es schon genug Probleme gab. Wo man es allen recht machen musste, weil sonst Liebesentzug drohte. Weil alle in der Familie funktionierten müssen – anstatt lebendig und querdenkerisch zu sein.

Was hilft nun, das Wünschen und damit auch die wichtige Energie wieder neu zu entdecken?

Kopp-Wichmann beschreibt dabei eine bekannte Frage als mögliche Lösungsunterstützung:

Angenommen, Sie könnten nicht scheitern,

was würden Sie dann gerne tun?“

Geben Sie sich Ihrer Leidenschaft, Ihren Emotionen hin. Hören Sie auch bei beruflichen Entscheidungen nur auf Ihr „Bauchgefühl“.
Dieser kleine Tipp wird Sie bereits wissen lassen, was Sie wirklich wollen! Nur zu, versuchen Sie es ernsthaft.

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