„Wie bitte geht´s nach oben?“ – Wichtiger Karrieretipp!


Mitarbeiter bzw. Führungskräfte, die in ihrem Unternehmen aufsteigen wollen, stehen häufig vor einem Dilemma: Sollen Sie eher Teamplayer sein, oder eher aus der Masse hervorstechen.  Eine neue Studie zeigt, wie sich dieser Widerspruch auflösen lässt.

Beförderung sind ein sichtbares Zeichen von Erfolg. Befördert wird heute, wer als besonders erfolgreich aus dem Kollegenkreis hervorsticht. Erfolgreich ist wiederum aber nur, wer sich gut in sein Team eingliedert – und eben keine Sonderrolle für sich beansprucht. Dieser Gegensatz wird jetzt von einer neuen Studie im Harvard Business Manager aufgelöst bzw. beantwortet.

Die Kernfrage dieser Studie war: Ist es vorteilhafter für den ersten Karriereschritt, sich Generalistenwissen anzueignen und Teamplayer zu sein, oder ist es besser sich auf ein ganz bestimmtes Gebiet als Spezialist zu fokussieren und aus der Masse herauszustechen.

Die Antwort gibt die Studie: Spezialisten werden schneller befördert als Generalisten! Die Aufstiegswahrscheinlichkeit liegt um 31 Prozent höher.

Der Grund dafür besteht darin, dass sie im direkten Vergleich mit ihren Kollegen durch spezifische Fähigkeiten oder Fachwissen punkten können. Geht es darum den „Besten“ zu befördern, ist es in den meisten Fällen ein Spezialist.

Ein (möglicher) richtiger Weg zur Topkarriere:

  • Zu Beginn einer Karriere arbeiten Sie in einem (möglichst erfolgreichen) Team oder Projekt mit. Dort holen Sich sich die wichtigen Erfahrungen und das besondere Fachwissen von erfahrenen Spezialisten.
  • Danach wechseln Sie idealerweise in ein eigenes Projektteam als Team- oder Projektleiter mit weniger erfahrenen und spezialisierten Kollegen. Sie sind der Spezialist!
  • Die Chance ist dann sehr groß  (wenn das Projekt erfolgreich ist) in die nächste mittlere Führungsebene aufzusteigen.
  • Trotzdem ist es auch wichtig über genug Wandlungsfähigkeit zu verfügen. Denn die Fähigkeiten, die auf mittlerer Ebene gefragt sind, sind nicht zwingend auch auf höheren Hierarchiestufen gefordert.

Eine weitere Erkenntnis dieser Studie: Ein breites Netzwerk auf der mittleren Führungsebene (notwendig für erfolgreiche Teamarbeit), kann die geforderte Unabhängigkeit und Objektivität im Topmanagement behindern.

Fazit: Es gibt kein Patentrezept für eine Beförderung. Die Wahrscheinlichkeit dafür lässt sich jedoch mit ein paar richtigen strategischen Weichenstellungen erhöhen. Weder der Fokus auf den eigenen Erfolg, noch die Konzentration auf eine effektive Zusammenarbeit im Team sind immer zielführend. Vielmehr müssen Manager beide Aspekte im Blick haben, aber ganz besonders ein klares eigenständiges Profil entwickeln und ihre Fähigkeiten über die einzelnen Karrierestufen hinweg, den jeweiligen Anforderungen anpassen.

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