„Happiness“ als interner und externer Erfolgsfaktor im Vertrieb

© FotolEdhar – Fotolia.com

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Haben Sie schon einmal von „CHO“ gehört? „C“ steht für Chief, „H“ für Happiness und „O“ für Officer – eine Berufsbezeichnung einer Person, die als Mitglied aus der Chefetage ausgewiesen wird. Das Besondere dabei: Das „H“ dazwischen ist der Platzhalter für Happiness. Ja, richtig gelesen: Glück, Freude, Zufriedenheit.

Weltweit gibt es aktuell noch sehr wenige „Chief Happiness Officer“. Sie sorgen für zufriedene Mitarbeiter und oft auch für begeisterte Kunden. Der Bedarf an „Glücksvorständen“ steigt aber zunehmend. Denn Mitarbeiter mit einer gesunden Portion „Happiness“ sind nachweislich produktiver und im Vertrieb beim Kunden erfolgreicher. Sie „stecken“ den Kunden im wahrsten Sinn des Wortes mit Happiness an.

Google brachte ursprünglich den Stein ins Rollen. Bei dem Internetgiganten Google gibt es die Position des „Chief Happiness Officers“ schon seit über zehn Jahren. Bekleidet wird diese Position von Chade-Meng Tan. Nicht umsonst ist seine offizielle Jobbezeichnung „Jolly Good Fellow“ – zu deutsch: „Ein klasse Typ“.
Tatsächlich gelten Googles Mitarbeiter als besonders glücklich. Einerseits, weil der Spaß bei der Arbeit nicht zu kurz kommt. Andererseits, weil der Kreativität und den Bedürfnissen der Mitarbeiter Raum gegeben wird. So rutschen die Angestellten beispielsweise von Etage zu Etage, anstatt zu laufen, entwickeln ihre Kreativ-Konzepte in zu Sesseln umfunktionierten Schiffen oder schalten in einer so genannten Stresskapsel vom Büro-Trubel ab.
Weltweit gibt es eigene Glücksbeauftragte. Google brachte seinerzeit mit dem Glücksbeauftragten diesen Stein ins Rollen. So hat Chade-Meng Tan in den vergangenen Jahren weltweit Kollegen dazu gewonnen.
Tony Hsieh etwa, Gründer des Online-Shops Zappos. Der landete 2010 mit dem Buch „Delivering Happiness“ – Glück liefern – nicht nur einen Bestseller, sondern legte auch den Grundstein für seinen weiteren Erfolg. Seine Botschaft sorgte, obwohl alles andere als neu, für reichlich Furore: Je zufriedener die Kunden, umso höher deren Loyalität und umso größer der potenzielle Umsatz. Und was macht Kunden neben einer 1a-Produktqualität happy? Genau: Gut gelaunte und glückliche Mitarbeiter, die obendrein statistisch gesehen auch noch seltener krank sind. Und so ist Mr. Hsieh heute nicht nur Vorstandschef, sondern auch Chief Happiness Officer seiner Firma.

Was muss ein „CHO“ oder Feel-Good-Manager können? Laut Stellenbeschreibung bei Google stehen eher die – sagen wir mal – großen Ziele im Vordergrund. So soll er den Geist der Mitarbeiter „erleuchten“ und für offene Herzen und Freude im Unternehmen sorgen.

Diese Position ist unter anderem auch verantwortlich für die Organisation und Durchführung von

  • Feiern
  • Trainings und
  • Events bzw. Aktivitäten am Arbeitsplatz,

die den Mitarbeitern helfen, gute Arbeit zu leisten und die Kunden im Verkauf begeistern.

Feel-Good-Management stärkt die Unternehmenskultur und die Kundenzufriedenheit. Feel-Good-Management ist also mehr als nur einen Pausensport zu organisieren, Essens- oder Musikwünsche für die nächste Firmenparty entgegen zu nehmen oder als „Kundenkasperl“ zu fungieren. Vielmehr geht es darum, die Unternehmenskultur zu stärken, so dass sich die Mitarbeiter verstanden und wahrgenommen fühlen und diese Begeisterung im Vertrieb dann auf die Kunden transferieren. Genau diesen Transfer kann man in speziellen Verkaufstrainings auch lernen. Menschen im Vertrieb bietet jetzt in Kooperation mit einem Spezialisten diese ganz besonderen Trainings im Vertrieb an.

In diesen Trainings wird auch auf die spezielle Zusammenarbeit in multinationalen Teams Wert gelegt. Denn hier kann es schon mal zu Missverständnissen kommen. Der Mitarbeiter aus einer westlichen Kultur kommuniziert anders, als der aus dem asiatischen oder arabischen Raum. Hier können auch Workshops oder Einzelcoachings helfen, ein besseres Verständnis füreinander zu bekommen.

Ob das Thema nun auf Vorstandsebene, im Human Resource, in der Vertriebsabteilung oder im Marketing angesiedelt wird, ist zweitrangig. Begrüßenswert ist dagegen, dass sich Unternehmen grundsätzlich Gedanken über eine „Wohlfühlatmosphäre“ im Vertrieb machen.

Installieren auch Sie in Ihrem Unternehmen einen „Feel Good Manager“, der für Happiness im Vertriebsteam genauso sorgt, wie mit passenden Aktivitäten und Aktionen bei Ihren Kunden.

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