Der Supermarkt der Verführung

Die österreichische Zeitschrift trend zeigt in ihrer neuesten Ausgabe, warum Konsumenten zwischen den Regalen schwach werden und bei jedem Einkauf im Supermarkt mehr einsacken, als sie eigentlich wollen. Hier die interessanten Details:

  1. Die langsam drehende Eingangstür bremst die Alltagshektik, um in Kauflaune zu kommen.
  2. Ein attraktiver Frischebereich zu Beginn des Marktes beruhigt ebenso und verhindert ein „Durchhetzen“.
  3. Die bevorzugte rechte Gangseite ist für Impulsware und damit für den spontanen Kauf reserviert.
  4. Rotes Licht in der Wurstvitrine macht Fleisch appetitlicher.
  5. Teure Produkte werden bewusst zwischen billigen platziert.
  6. Speziell geformte Einkaufswagen, die besonders tief sind, verführen zum Befüllen.
  7. In Augenhöhe („Greifzone“) stehen die teuren Produkte der jeweiligen Produktgruppe, die billigen sind in der „Bückzone“ platziert.
  8. Präsentationskörbe bremsen Schnelleinkäufer.
  9. Einzeln ausgestellte Ware signalisiert Premium und Exklusivität.
  10. Im Backshop verführt der Geruchssinn zum Kauf.
  11. Der stärkste Kaufanreiz ist ein Rabatt-Schild, ergänzt um einen grafischen Smiley-Zusatz.
  12. Viele gleiche Produkte an einer Stelle signalisieren ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis.
  13. Die Hintergrundmusik wird auf die jeweilige Zielgruppe und der jeweiligen Tageszeit abgestimmt.
  14. Hoche Regalschluchten verschrecken, niedrige Regale bieten hingegen Überblick und Orientierung.
  15. Ein Wühltisch signalisiert Billigware und stimuliert die haptischen Sinne zur Auslösung von Kaufimpulsen.
  16. Große Fenster (im Idealfall bis zum Boden) stimmen großzügig und sind vertrauenserweckend.
  17. In der Wartezone vor der Kassa steht die Impulsware.

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Abgelegt in:
Aus dem Leben, Kaufverhalten, Kundenbeziehung, Vertrieb

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