Ein gutes Produkt alleine reicht nicht!

Sie tüfteln wochenlang an einer neuen Produktidee. Versuchen in durchwachten Nächten, Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung den letzten Schliff zu verleihen. Einfach perfekt muss es sein, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Und trotzdem funktioniert dann der Verkauf nicht. Das Produkt wird leider zum Flop.

57 Prozent aller Produktideen, insbesondere bei Start-ups, scheitern, weil sie nicht genug davon verkaufen. Eines ist klar: Sie brauchen Kunden – und wenn man sie hat, muss man sie halten. Aber wie findet man die richtigen, wie spricht man sie am besten an und wie macht man ihnen ein unwiderstehliches Angebot?

 5 Tipps wie es gelingen kann:

  1. Finden Sie Ihre „Early Adopter: Ihr Produkt ist etwas ganz Besonderes, das wissen Sie natürlich. Aber die meisten Kunden und Interessenten stehen Neuem skeptisch gegenüber. Konzentrieren Sie sich zunächst ganz besonders auf diejenigen, die Sie leicht überzeugen können. Die sogenannten „Early Adopter“! Folgende Fragen sind dabei zu beantworten: In welchen Kanälen bewegen sie sich? Welche Ziele und Sehnsüchte haben sie – und wie können Sie Ihrem Produkt im Verkauf helfen? Erst wenn Sie diese Influencer auf Ihrer Seite haben, erreichen Sie auch den Massenmarkt.
  2. Liefern Sie einen guten Grund, Ihr Produkt in den sozialen Medien zu teilen: Motivieren Sie Ihre bestehenden Kunden, andere, neue Kunden, an Bord zu holen. Es gibt viele erfolgreiche Beispiele für solche Anreizmodelle: z. B.: Dropbox-Anwender erhalten mehr Speicherplatz, wenn sie Freunde werben oder den Anbieter bei Facebook und Co. liken. Bei Uber und PayPal gab es zu Beginn ein Startguthaben für geworbene Kunden. Was können Sie Ihrer vernetzten Zielgruppe bieten, dafür dass sie Ihre Botschafter werden?
  3. Erzeugen Sie ein Gefühl von Exklusivität: Je kleiner das Angebot, desto größer die Nachfrage. Diese einfache Grundregel sollten Sie ausnutzen. Sie stellen Produkte bzw. Waren her? Dann bieten Sie zunächst nur eine ganz begrenzte Menge an. Sie verkaufen Dienstleistungen, wie z. B. Software? Dann aktivieren Sie Ihr Geschäft mit einem Rabatt, der aber nur für kurze Zeit gilt. Oder stellen Sie ein Beta-Programm auf die Beine, das nur wenige Nutzer aufnimmt. Selbst dann, wenn diese Knappheit nur in den Köpfen der Kunden existiert: Sie wirkt auf jeden Fall Wunder.
  4. Testen Sie Ihre Landingpage bzw. Ihre Homepage: Sie können noch so viel in Keyword-Analysen, in Suchmaschinenmarketing und in Online-Ads investieren. Wenn Sie keine funktionierende Homepage („responsive“) haben, oder Ihre Landingpage nicht „konvertiert“, Ihre Besucher also gleich wieder abspringen, dann können Sie nichts gewinnen. Prüfen Sie mit sogenannten A/B-Tests einzelne Inhalte Ihrer Website gegeneinander. So finden Sie heraus, was gut funktioniert und was nicht. Und dann optimieren Sie Ihre Seite. Es gibt Tools, oder besser noch Experten, die Ihnen dabei viel Arbeit abnehmen können. Davor benötigen Sie natürlich überhaupt eine digitale Sales-Strategie. Sprechen Sie mit Experten.
  5. Sie sollten möglichst alles über Ihre Kunden wissen: Wenn Sie kaum noch überblicken, was Ihren Kunden eigentlich wichtig ist – wem Sie welches Angebot unterbreiten sollten – und wann der perfekte Zeitpunkt dafür ist. Spätestens dann brauchen Sie eine gute Software, ein CRM-System, mit dem Sie alle Informationen zu jedem Kontakt und zu jedem Kunden zusammenführen können. Die Daten (Informationen) über Ihre Kunden sind das Gold der Zukunft. Wer über das beste Datenmanagement verfügt, der wird das Rennen um neue Kunden für ein neues Produkt gewinnen.

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